Warum dein Berufsweg keine Einbahnstraße ist
Ich bin Frauen-VorbildUnternehmerin und ausgezeichnet vom Bundeswirtschaftsministerium.
Und ich möchte Schülern – und vor allem Mädchen – zeigen: Euch stehen alle Wege offen.
Die Berufswahl ist nicht eng. Sie ist sehr weit.
Ob Chefin oder Angestellte.
Ob Studium oder Ausbildung.
Ob soziales Unternehmen oder wirtschaftlicher Schwerpunkt.
Alles ist möglich.
Nur die eigenen Begrenzungen verengen die Auswahl.
Der Einstieg ins Berufsleben ist keine Einbahnstraße
Viel zu oft wird jungen Menschen vermittelt, sie müssten sich „richtig“ entscheiden – und diese Entscheidung würde dann ihr ganzes Leben festlegen.
Das ist schlicht falsch.
Der Einstieg in die Berufswelt ist keine Einbahnstraße, sondern Wachstum und Veränderung.
Berufe verändern sich.
Menschen verändern sich.
Interessen, Stärken und Ziele entwickeln sich.
Gerade im Marketing gibt es nicht den einen Weg. Es gibt kreative Köpfe, Strateg:innen, Zahlenmenschen, Texter:innen, Designer:innen, Techniker:innen, Psychologie-Fans, Organisations-Talente und Visionär:innen.
Marketing ist nicht nur Social Media.
Marketing ist nicht nur Werbung.
Marketing ist nicht nur Influencer.
Marketing ist Verstehen. Gestalten. Testen. Lernen. Wirken.
Traum und Wirklichkeit unterscheiden – ohne Träume zu zerstören
Um im Marketing den eigenen Weg zu finden, ist es notwendig, den Traum von der Wirklichkeit zu unterscheiden.
Nicht, um Träume klein zu machen.
Sondern, um sie tragfähig zu machen.
Der Traum von „kreativ sein“ braucht die Wirklichkeit von Kunden, Zielen, Zahlen und Verantwortung.
Der Traum von „frei arbeiten“ braucht Selbstdisziplin, Lernen und Dranbleiben.
Der Traum von „großer Wirkung“ braucht Geduld, Fehlversuche und Entwicklung.
Genau hier entstehen echte Chancen:
Wenn junge Menschen verstehen, wie vielseitig Marketing wirklich ist – und dass sie sich darin ihren ganz eigenen Platz schaffen können.
Dein Weg entsteht nicht durch Zufall – sondern durch Klarheit
Was wirklich hilft, ist nicht der perfekte Plan.
Sondern ein ehrlicher Blick nach innen:
- Was kann ich gut – und was fällt mir leicht?
- Was interessiert mich wirklich – auch wenn niemand zuschaut?
- Was sind Träume – und was passt realistisch zu mir?
- Wo liegen meine Stärken, wo meine Schwächen?
- In welcher Umgebung kann ich wachsen?
Genau dafür habe ich ein Arbeitsblatt erstellt, das Schüler:innen unterstützt, sich klarer zu werden:
👉 Arbeitsblatt: „Mein Weg ins Marketing – Stärken, Träume & Möglichkeiten“
Über den Link kommst du zum Selbsteinschätzung, Interessen, Fähigkeiten, Werte und erste Richtungen. Es geht nicht um um fertige Entscheidungen.
Mein Wunsch an junge Menschen – und besonders an Mädchen
Lasst euch nicht einreden, dass es nur wenige Optionen gibt.
Lasst euch nicht auf ein Bild reduzieren.
Lasst euch nicht von Unsicherheit aufhalten.
Ihr müsst nicht heute wissen, wo ihr in 20 Jahren steht.
Aber ihr dürft heute anfangen, euch selbst ernst zu nehmen.
Eure Stärken.
Eure Fragen.
Eure Träume.
Euren Mut, Dinge auszuprobieren.
Marketing braucht keine perfekten Lebensläufe.
Marketing braucht Menschen mit Blick, Herz, Verstand – und der Bereitschaft zu wachsen.
Und genau deshalb:
Euer Weg ist offen. Und er darf sich verändern.









