Serponado und Backlinks – wie ich als Einzelperson Links aufgebaut habe

Serponado-Linkaufbau ohne Team und Budget

Backlinks gelten als einer der stärksten Rankingfaktoren überhaupt. Aber wie baut man sie auf, wenn man kein Team, kein Budget und keine Kontakte zu großen Webseiten hat? Hier ist mein ehrlicher Erfahrungsbericht aus dem Serponado-Contest — inklusive der Strategie, die ich am stärksten unterschätzt hatte: interne Verlinkung.

Wenn du SEO-Ratgeber liest, klingt Linkaufbau oft so: Schreib großartigen Content, dann kommen die Links von selbst. Oder: Nutze dein Netzwerk. Oder: Kaufe dir Sichtbarkeit ein.

Das klingt einfach. Ist es aber nicht — zumindest nicht, wenn man als Soloselbstständige von null anfängt.

Im Serponado-Contest habe ich genau das in der Praxis erlebt. Und ich möchte dir zeigen, was ich gemacht habe, was funktioniert hat — und warum die Strategie, die ich am meisten kontrollieren konnte, die wirkungsvollste war.

Was ist ein Backlink — und warum ist er so wichtig?

Ein Backlink ist ein Link von einer anderen Website, der auf deine Seite verweist. Für Google ist das ein Vertrauenssignal: Wenn jemand anderes auf dich verlinkt, spricht das dafür, dass dein Inhalt relevant und vertrauenswürdig ist.

Je mehr solcher Links du hast — und je vertrauenswürdiger die verlinkenden Seiten sind — desto höher kann deine Seite in den Suchergebnissen erscheinen.

Aber: Backlinks kann man sich nicht einfach selbst geben. Man ist darauf angewiesen, dass andere auf einen verweisen. Und das passiert nicht von allein — zumindest nicht am Anfang.

Weiterführende Informationen zum Thema bekommst du unter Was ist der Was ist der Serponado-Effekt? und Was ist Serponado und wie funktioniert er für Business-Starterinnen?

Wie wählt man gute Backlinks aus? Die wichtigsten Kriterien

Nicht jeder Link ist gleich viel wert. Google bewertet Qualität über Quantität — ein einziger Link von einer relevanten, vertrauenswürdigen Seite kann mehr bewirken als zwanzig Links von beliebigen Verzeichnissen. Hier sind die Kriterien, nach denen ich vorgehe:

Thematische Relevanz. Der verlinkende Inhalt sollte inhaltlich zu deinem Thema passen. Ein Link von einem SEO-Blog zu meiner Serponado-Seite ist wertvoller als ein Link von einer Seite über Gartengestaltung — selbst wenn die Gartenwebsite viele Besucher hat.

Autorität der verlinkenden Seite. Seiten mit hoher Domain Authority, also solche, die selbst viele und gute Links haben, geben mehr Gewicht weiter. Bekannte Medien, Fachmagazine, etablierte Blogs — das sind die wertvollsten Quellen.

Natürlichkeit des Links. Google erkennt, ob ein Link organisch in einen Text eingebettet ist oder nur als SEO-Maßnahme gesetzt wurde. Ein Link, der im Fließtext auftaucht und echten Mehrwert für Leserinnen hat, wird höher bewertet als ein Link in einem aufgesetzten Footer oder einer Linkliste.

Ankertexte. Das ist der klickbare Text, der den Link trägt. „Klicke hier“ ist wertlos. „Serponado-Strategie für Einzelpersonen“ ist wertvoll — weil Google daraus versteht, worum es auf der verlinkten Seite geht.

Dofollow vs. Nofollow. Dofollow-Links geben SEO-Gewicht weiter, Nofollow-Links technisch gesehen nicht. Trotzdem sind Nofollow-Links nicht wertlos — sie bringen Traffic und erhöhen die Sichtbarkeit.

An diesen Anforderungen werden die Herausforderungen klar, mit denen ich im SEO und beim Webdesign zu kämpfen habe. Es sind Recherche und Einschätzungen gefragt um die richtigen Inhalte mit den richtigen Seiten zu verbinden.

Schau dir ergänzend Die Serponado-Strategie – wie Sichtbarkeit wirklich entsteht an und erfahre Warum verlieren Websites ihre Rankings?

Was ich konkret gemacht habe

1. Das interne Verlinkungsnetz — meine wichtigste Maßnahme

Bevor ich überhaupt externe Links aufgebaut habe, habe ich etwas getan, das viele unterschätzen: Ich habe alle meine Serponado-Artikel konsequent miteinander verlinkt.

Jeder neue Artikel verweist auf verwandte Artikel. Die Hauptseite verlinkt auf alle Beiträge. Die Beiträge verlinken zurück auf die Hauptseite. So entsteht kein loser Haufen von Einzelseiten — sondern ein Ökosystem.

Warum ist das so wichtig? Weil Google nicht nur einzelne Seiten bewertet, sondern Zusammenhänge versteht. Wenn viele Seiten innerhalb einer Website auf ein bestimmtes Thema verweisen, sendet das ein klares Signal: Hier gibt es echte Tiefe zu diesem Thema. Die verlinkte Seite wird als relevant eingestuft — und steigt im Ranking.

Ein konkretes Beispiel aus meiner Serponado-Welt:

Der Artikel „Was ist der Serponado-Effekt?“ verlinkt auf „Die Serponado-Strategie – wie Sichtbarkeit wirklich entsteht„. Dieser Artikel verlinkt weiter auf „6 Tage Serponado – was sich wirklich gezeigt hat„. Und der Tagesbericht verlinkt zurück auf die Hauptseite. Jeder Artikel ist sowohl Startpunkt als auch Wegweiser. (Hier siehst du Die komplette Contest-Übersicht)

Das Ergebnis: Google crawlt nicht nur eine Seite, sondern folgt den Links durch das gesamte Ökosystem. Alle Seiten profitieren voneinander. Die thematische Autorität für das Keyword „Serponado“ wächst — nicht auf einer einzelnen Seite, sondern auf der gesamten Domain.

Erkenntnis: Interne Verlinkung ist der Backlink, den du vollständig selbst kontrollierst. Sie kostet nichts außer Konsequenz — und sie ist der Grundstein für alles andere. UND: Links sind Wegweiser für Google und andere Suchmaschinen, die helfen den gesamten Inhalt der Website zu verstehen. Das bringt am Ende auch Sichtbarkeit.

2. LinkedIn als Dokumentationskanal

Ich habe den Contest von Anfang an auf LinkedIn begleitet — nicht als reine Werbung, sondern als echte Dokumentation: Was passiert gerade? Was zeigt Google? Was überrascht mich?

Diese Transparenz hat Interesse geweckt. Menschen haben kommentiert, geteilt, gefragt. Einige haben auf meine Seite verlinkt, weil sie den Inhalt relevant fanden.

Erkenntnis: Social Media übersetzt sich nicht direkt in Backlinks — aber es schafft die Grundlage dafür.

Lies hier Warum ich beim Serponado-Contest mitmache, obwohl ich nicht gewinnen werde

3. Bestehende Netzwerke direkt ansprechen

Ich habe gezielt Personen angeschrieben — Bloggerinnen, Kolleginnen, Netzwerkpartner — und ihnen persönlich erklärt, was ich tue und warum ein Link von ihnen sinnvoll wäre.

Nicht jede hat geantwortet. Nicht jede hat verlinkt. Aber einige haben es getan — und das hat einen messbaren Unterschied gemacht.

Erkenntnis: Direkte, persönliche Anfragen funktionieren besser als generische Massennachrichten. Menschen helfen gerne, wenn sie verstehen warum.

4. Gastbeiträge auf thematisch passenden Seiten

Ich habe angeboten, Gastartikel auf Seiten beizusteuern, die inhaltlich zu meinem Thema passen — SEO, Business-Aufbau, Sichtbarkeit für Selbstständige. Mit einem natürlichen Link zur Serponado-Seite als Teil des Inhalts.

Das funktioniert, wenn der Gastbeitrag wirklich zur verlinkenden Seite passt. Ein aufgesetzter Artikel, der nur wegen des Links existiert, hilft niemandem — und Google bewertet das entsprechend.

Erkenntnis: Gastbeiträge sind aufwändig, aber nachhaltig. Ein guter Gastbeitrag bringt nicht nur einen Backlink, sondern auch echte Leser. Aber für Gastbeiträge musst du recherchieren und du brauchst du Kontakte und Geduld.

5. Verzeichnisse und Branchenlisten

Regionale Unternehmensverzeichnisse, branchenspezifische Listen, Netzwerkseiten — Eintragungen dort haben nicht dasselbe Gewicht wie ein redaktioneller Link. Aber sie helfen dabei, die Grundlage zu legen und Google ein klares Bild zu geben, wer man ist und was man tut.

Erkenntnis: Verzeichnis-Links sind kein Ersatz für echte Backlinks — aber ein solider Startpunkt mit dem man schon einmal einen Anfang gemacht hat.

6. Erwähnungen in Gruppen und Foren

In Gruppen, in denen ich aktiv bin, habe ich den Contest erwähnt und verlinkt — immer wenn es zum Thema passte. Links aus sozialen Netzwerken sind oft Nofollow, aber sie bringen Traffic. Und Traffic ist ein Relevanzsignal.

Erkenntnis: Nofollow-Links zählen nicht direkt für das Ranking, aber sie bringen echte Menschen auf die Seite. Durch längere Seitenbesuche wird Suchmaschinen signalisiert, dass die Seite interessant ist.

Was ich das nächste Mal anders machen würde

Das interne Netz noch früher aufbauen. Ich hatte von Anfang an die Absicht, mehrere Artikel zu schreiben — aber ich hätte die Verlinkungsstruktur noch systematischer von Beginn an planen sollen. Welche Seite soll das stärkste Gewicht bekommen? Welche Artikel führen dorthin?

Früher mit externen Links beginnen. Die ersten Tage nach Contest-Start sind entscheidend. Diese Tage sind für mich jedoch erst einmal in Planung, Seitenaufbau und Struktur gegangen. Wer in dieser Zeit schnell Links aufbaut, verschafft sich einen Vorsprung.

Kooperationspartner vorab identifizieren. Statt im Contest nach Partnern zu suchen, wäre es effizienter gewesen, Kooperationen vorher zu besprechen und dann gezielt zu aktivieren.

Eine Erkenntnis: Ein größeres Team macht in einem Contest einen Unterschied. Parallel arbeiten ist ein echter Vorteil dann da kann vieles gleichzeitig laufen: Seitenaufbau, Verlinkung, Backlinks…

Was das für dein Business bedeutet

Du baust eine Website auf und fragst dich, wo du anfangen sollst? Dann ist meine ehrliche Empfehlung: Fang mit einer klaren Struktur und der internen Verlinkung an.

Bevor du externe Links jagst, sorge dafür, dass deine eigenen Inhalte miteinander sprechen. Dass jeder Artikel weiß, welche anderen Artikel es auf deiner Seite gibt. Dass Google beim Crawlen nicht auf einer einzelnen Seite landet — sondern durch ein ganzes, zusammenhängendes Themengebiet geführt wird.

Das ist kein SEO-Trick. Das ist Struktur. Und Struktur ist die Voraussetzung für alles, was danach kommt. Egal ob wir von SEO oder von GEO sprechen.

Externe Links kommen hinzu — durch Netzwerke, Gastbeiträge, persönliche Anfragen. Aber ohne ein solides internes Fundament verpuffen sie.

SEO ist kein einmaliges Werk — es ist eine Haltung

Was dieser Contest mir noch einmal sehr deutlich gemacht hat: SEO ist keine Aufgabe, die man einmal erledigt und dann abhakt. Es ist ein fortlaufender Prozess. Ein ständiges Beobachten, Abgleichen und Verbessern. Es geht darum, die eigenen Produkte und Dienstleistungen immer klarer zu beschreiben — und immer deutlicher zu machen, was einen von der Konkurrenz unterscheidet. Das kann keine KI für dich übernehmen. Das kommt aus dir. Aus dem Verständnis für dein Business, deine Kundinnen und dein Angebot.

Ich bin in diesen Contest ohne großes Team, ohne Backlink-Netzwerke und ohne automatisierte Content-Systeme gegangen — bewusst. Denn genau so sieht die Realität für Unternehmerinnen aus, die gerade starten. Und ich wollte zeigen: Was ist wirklich notwendig? Was ist die Grundlage, auf der alles andere aufbaut? Die Antwort ist: saubere technische Basis, klare Struktur, echter Inhalt — und dann schrittweise an der Reputation arbeiten. Nicht alles auf einmal, aber konsequent.

Das funktioniert allerdings nur mit einer Website, die das mitmacht. Die dir die Freiheit gibt, Inhalte jederzeit zu ändern, zu ergänzen und neu zu strukturieren. Eine Website, die mit dir wächst — statt eine, die dich bei jeder Änderung bremst.

Ein Praxisbeispiel ie SEO funktioniert und was die Grundlagen sind findest du unter Tag 8 im Serponado Contest – meine nächsten Schritte.
Und wenn du selbst gerade deine Website umsetzt lies hier Welche Webdesign-Services sind ideal für kleine Unternehmenswebsites?

„Kann es sein, dass Google etwas verändert hat?“

Diese Nachricht bekomme ich regelmäßig. Eine Kundin schreibt: „Meine Sichtbarkeit leidet, die Bestellungen gehen zurück — kann es sein, dass Google etwas verändert hat?“ Oder: „Ein weiteres Unternehmen hat mir geschrieben: „Meine Seite hat plötzlich Probleme. Nach Meinung eines Experten wäre die Sichtbarkeit mit seiner einfachen Strategie leicht hochzuschrauben. Weiß der oder die eventuell mehr?“

Ja, Google verändert seinen Algorithmus tatsächlich laufend — und wer seine Website über Monate oder sogar Jahre nicht anfasst, merkt das oft erst, wenn die Anfragen ausbleiben.

Aber meistens ist die eigentliche Ursache eine andere: Die Website wurde irgendwann einmal gebaut — und dann nicht mehr weiterentwickelt. Immer neue Einzelinhalte, die nicht verlinkt sind und somit keinen Zusammenhang haben, keine neuen strukturierten Inhalte, keine aktualisierten Texte, keine Auseinandersetzung damit, wie sich das eigene Angebot oder die Konkurrenz verändert hat. Google interpretiert das als Stillstand. Und Stillstand wird nicht belohnt.

SEO ist kein Schutzschild, das man einmal mit einem Spezialisten aufstellt. Es ist ein Signal, das man regelmäßig sendet: Ich bin noch da. Ich bin relevant. Ich entwickle mich weiter. Wer dieses Signal nicht sendet, wird früher oder später von denen überholt, die es tun.

Wenn du dich fragst Warum deine Website nicht gefunden wird und das kein Zufall ist lies wie du deine Website vor dem nächsten Serponado schützt lies die Artikel als Praxisbeispiel.
Hier findest du die komplette Contest-Übersicht, in der du lernen kannst was in Webdesign kombiniert mit SEO für Sichtbarkeit wichtig ist und Was Frauen vom Serponado-Contest über Sichtbarkeit lernen können

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