Ich bin Kornelia Exner und stehe für Websites mit System. Mein Ziel ist keine einfache Webvisitenkarte sondern ein System, mit dem du arbeiten kannst, um dein Business auf Erfolgskurs zu bringen – ganz individuell und zwar so, dass du es erweitern kannst und flexibel bleibst. Ich möchte, dass du lernst, wie Sichtbarkeit durch Strategie entsteht.
PS: Falls du noch nicht weißt, was Serponado überhaupt ist und was es damit auf sich hat lies Serponado – Der Contest
Was du als Business-Gründerin über Sichtbarkeit im Internet wissen musst – bevor du deine erste Seite veröffentlichst
Stell dir vor, du eröffnest ein wunderschönes Ladengeschäft – mit tollem Design, liebevoll gestalteten Schaufenstern und einem durchdachten Sortiment. Nur: Das Geschäft liegt versteckt in einer Seitenstraße, ohne Schild, ohne Wegweiser, ohne dass irgendjemand weiß, dass es dich gibt.
Genau das passiert täglich mit Websites von Selbstständigen und Gründerinnen.
Die gute Nachricht: Es muss nicht so sein. Und du musst keine SEO-Expertin werden, um es besser zu machen.
Was ist SEO überhaupt – und warum sollte dich das interessieren?
SEO steht für Search Engine Optimization, also Suchmaschinenoptimierung. Klingt technisch, ist es aber gar nicht – zumindest nicht am Anfang.
Im Kern geht es um eine einzige Frage:
Wie findet jemand, der dich noch nicht kennt, trotzdem deine Website?
Die meisten Menschen suchen bei Google, wenn sie ein Problem haben oder etwas brauchen. Wenn deine Website bei diesen Suchanfragen auftaucht, bekommst du Besucherinnen – ohne dafür bezahlen zu müssen. Das nennt man organische Sichtbarkeit.
Und die entsteht nicht zufällig. Sie ist das Ergebnis guter Planung.
Der häufigste Fehler beim Website-Aufbau
Fast alle Gründerinnen starten gleich: Sie suchen zuerst nach dem richtigen Design. Schöne Farben, ein Logo, ein modernes Template, tolle Bilder.
Das ist völlig verständlich – und trotzdem falsch priorisiert.
Denn die wichtigste Frage wird dabei vergessen:
Wie sollen Menschen diese Website überhaupt finden?
Die schönste Website bringt nichts, wenn sie niemand besucht.
Ein weiterer klassischer Fehler: Die Website wächst einfach so vor sich hin. Heute kommt eine Startseite dazu, nächste Woche eine Angebotsseite, ein paar Monate später ein Blog, dann noch eine Galerie. Alles irgendwie zusammengestückelt.
Das Ergebnis ist eine Website, die weder Besucherinnen noch Google wirklich verstehen.
Denk an deine Website wie an ein Haus
Niemand beginnt beim Hausbau mit den Vorhängen. Zuerst kommen Fundament, Wände, Leitungen, Türen – und erst danach die Einrichtung.
Bei Websites ist es genauso:
- Das Design ist die Einrichtung.
- Die Struktur ist das Fundament.
Und das Fundament muss zuerst stehen.
Was gehört zu einem guten Website-Fundament?
Bevor du eine einzige Seite schreibst, beantworte dir diese Fragen:
Wer ist deine Wunschkundin? Nicht alle möglichen Kundinnen – sondern die eine Person, der du am liebsten hilfst. Je klarer du das weißt, desto besser kannst du auf ihre Fragen eingehen.
Wofür möchtest du bekannt sein? Nicht heute und nächste Woche anders, sondern langfristig. Diese Positionierung zieht sich durch deine gesamte Website.
Welche Seiten braucht deine Website? Typischerweise beantwortet eine gut aufgebaute Website diese Fragen deiner Besucherinnen:
- Wer bist du?
- Wobei hilfst du genau?
- Welche Angebote gibt es?
- Wie läuft eine Zusammenarbeit ab?
- Warum sollte ich dir vertrauen?
- Wie nehme ich Kontakt auf?
Das ist dein Grundgerüst. Alles andere – Blog, Galerie, Newsletter – kommt später oben drauf.
Übrigens: Ich habe dazu ein Workbook Simplify your Website herausgebracht, dass dir hilft diese Fragen zu beantworten und dich gleichzeitig motiviert. Schau es dir es dir an!
Hier zeige ich dir wie du die richtige Unterstützung findest.
Warum Google Ordnung liebt
Google liest deine Website nicht so wie ein Mensch. Google sucht nach Zusammenhängen und versucht zu verstehen, wofür deine Website steht.
Wenn alle deine Seiten und Blogartikel logisch miteinander verbunden sind und sich um ein klares Thema drehen, sendet das ein starkes Signal: Diese Expertin weiß, wovon sie spricht.
Das ist einer der wichtigsten Gründe, warum manche Websites gut gefunden werden – und andere nicht, obwohl sie genauso gut geschrieben sind.
Was beeinflusst deine Sichtbarkeit bei Google wirklich?
Viele denken sofort an Keywords – also die Wörter, nach denen Menschen suchen. Keywords sind wichtig, aber nur ein Teil des Bildes. Hier ist, was insgesamt zählt:
Klare Positionierung – Google muss (und deine Besucher müssen) sofort verstehen, wofür du stehst. Je klarer, desto besser.
Hilfreiche Inhalte – Beantworte echte Fragen deiner Zielgruppe. Löse Probleme. Jeder gute Artikel macht deine Website wertvoller.
Eine sinnvolle Struktur – Alle Inhalte sollten miteinander verbunden sein. Wenn ein Blogartikel zu einer Angebotsseite führt und umgekehrt, entsteht ein Themennetzwerk – und das liebt Google.
Vertrauen – Das zeigt sich durch Kundenstimmen, Referenzen, regelmäßige Aktualisierungen und Verlinkungen von anderen Websites.
Technische Grundlagen – Schnelle Ladezeiten, gute Darstellung auf dem Smartphone, saubere Überschriften und verständliche Web-Adressen. Das klingt komplex, ist aber heute Standard – und oft eine Frage der richtigen Einstellungen in deinem Website-Baukasten.
Warum viele ihre Website zweimal bauen
Kennst du das? Du baust deine erste Website, bist stolz darauf – und zwei Jahre später passt nichts mehr zusammen. Dein Angebot hat sich verändert, deine Zielgruppe ist klarer geworden, und die Website macht das alles nicht mit.
Also wird alles neu gebaut.
Das kostet Zeit und Geld – und ist in vielen Fällen vermeidbar. Nicht, weil man am Anfang alles perfekt wissen muss. Sondern weil man von Anfang an strategisch denken kann.
Schritt für Schritt: So startest du richtig
Hier ist eine einfache Reihenfolge, die dir viel Frust erspart:
- Definiere deine Wunschkundin. Eine konkrete Person, kein vages „alle Frauen zwischen 30 und 50″.
- Kläre deine Positionierung. Wofür möchtest du in drei Jahren bekannt sein?
- Plane deine Website-Struktur. Welche Seiten brauchst du? Welche Themen willst du später im Blog behandeln?
- Entwickle ein Content-System. Jeder Blogartikel beantwortet eine konkrete Frage und führt zu einem passenden Angebot. Alles verlinkt sich.
- Erst dann: Design. Jetzt darf es bunt und schön werden – aber mit Strategie dahinter.
Design ohne Strategie ist Dekoration. Strategie macht aus einer schönen Website ein echtes Marketinginstrument.
Das Fazit
Deine Website ist keine digitale Visitenkarte. Sie ist dein wichtigstes Marketinginstrument – und sie kann rund um die Uhr für dich arbeiten, neue Kundinnen ansprechen und Vertrauen aufbauen.
Aber nur, wenn sie von Anfang an als System gedacht wird.
Investiere deshalb nicht zuerst in das schönste Design. Investiere in eine Website, die mit deinem Unternehmen wachsen kann, die Besucherinnen führt und die bei Google gefunden wird.
Wenn du jetzt richtig anfängst, musst du später nicht neu anfangen. Du entwickelst einfach weiter, was schon gut funktioniert.
Schau dir an was der Contest bereits nach 6 Tagen gezeigt hat und wie du die Erkenntnisse für dich nutzen kannst.
Kornelia Exner begleitet Business-Gründerinnen beim strategischen Website-Aufbau – von der ersten Idee bis zur sichtbaren Online-Präsenz. Mehr dazu auf kexDESIGN. Du möchtest deine Website selber erstellen? Dann nutze mein Website-Mentoring