Ich mache heute etwas, das ich selten tue: Ich zeige offen, wo ich gerade stehe.
Nicht die Erfolgsgeschichte. Nicht das polierte Ergebnis. Sondern den echten Stand – mit allem, was gut läuft, und allem, was noch fehlt.
Denn genau das ist der Sinn meiner Teilnahme am Serponado-Contest 2026. (Lies hier warum ich am Serponado-Contest teilnehme)
Nicht gewinnen. Zeigen.
Was ich in 8 Tagen aufgebaut habe
Als am 9. Juni das Keyword enthüllt wurde, hatte ich – wie alle anderen Teilnehmer – null. Keine Seite, keine Rankings, keinen Inhalt.
Heute, 8 Tage später, sieht das anders aus.
Ich habe zwölf Seiten veröffentlicht – neben meiner täglichen Projektarbeit, neben Aufträgen und ich als Einzelperson ohne riesige SEO-Agentur und ohne große ManPower bzw. WomanPower.
Alle Seiten sind technisch sauber aufgesetzt. Alle werden von Google gefunden und sind indexiert oder kurz davor indexiert zu werden. Alle Seiten haben eine klare Struktur, sauberen Meta-Angaben, einigermaßen optimierte Ladezeiten und ein einheitliches Erscheinungsbild.
Das klingt vielleicht selbstverständlich. Ist es aber nicht.
Denn genau diese Basis – die technische Sauberkeit, die saubere URL-Struktur, die korrekten Canonical-Tags, die mobil optimierten Seiten – ist der Unterschied zwischen einer Website, die Google ignoriert, und einer, die Suchmaschinen lesen können.
Ich habe in diesen 8 Tagen nicht einfach Inhalte veröffentlicht. Ich habe ein Fundament gebaut, auf das ich aufbauen kann.
Was besonders gut funktioniert hat
Drei Dinge haben sich in dieser ersten Phase besonders bewährt.
Erstens: Die klare Positionierung von Anfang an. Ich habe nicht einfach über Serponado geschrieben. Ich habe von Beginn an gezeigt, wofür ich stehe – Websites als System, Sichtbarkeit durch Strategie, ehrliche Arbeit ohne leere Versprechen. Das zieht sich durch alle zwölf Seiten. Serponado habe ich also als Begriff lanciert, belegt und in meine Struktur übernommen.
Zweitens: Die Entscheidung, echte Fragen meiner Zielgruppe zu beantworten. Artikel wie „Wie finde ich eine Firma, die günstige Webseiten für kleine Unternehmen erstellt?“ oder „Welche Webdesign-Services sind ideal für kleine Unternehmenswebsites?“ sind keine Contest-Inhalte. Das sind Artikel, die Gründerinnen wirklich suchen – und die gleichzeitig zeigen, wie der Serponado-Contest als Praxisbeispiel funktioniert.
Drittens: Die Offenheit. Mein Artikel „Warum ich beim Serponado mitmache – obwohl ich nicht gewinnen werde“ ist der Artikel, auf den ich am stolzesten bin. Nicht weil er der längste ist. Sondern weil er ehrlich ist. Und Ehrlichkeit baut Vertrauen auf – bei Menschen und bei Google.
Was ich jetzt klar sehe: Die größte Baustelle
Ich habe zur Zeit zwölf Seiten. Aber sie sind noch nicht genügend miteinander verknüpft, Google und andere Suchmaschinen entdecken noch keinen Zusammenhang.
Jede Seite steht weitgehend für sich. Google sieht kein Netzwerk, sondern zwölf Einzelseiten. Und genau das ist das Problem.
Denn Sichtbarkeit entsteht nicht durch einzelne Artikel. Sie entsteht durch ein Themennetzwerk, bei dem alle Inhalte miteinander verbunden sind und sich gegenseitig stärken.
Das ist meine wichtigste Aufgabe in den nächsten Tagen: die internen Verlinkungen aufbauen. Jeden Artikel mit den passenden anderen Artikeln verbinden. So entsteht aus zwölf Einzelseiten ein System.
Genau das, wofür kexDESIGN steht.
Was das für dich bedeutet
Ich mache diesen Contest nicht für mich.
Ich mache ihn, damit du siehst, wie Sichtbarkeit wirklich entsteht. Nicht in der Theorie. Nicht in einem Kurs. Sondern live, in Echtzeit, mit allen Entscheidungen, Erkenntnissen und ja – auch Baustellen.
Was du aus diesen 8 Tagen mitnehmen kannst:
Eine Website braucht zuerst ein technisch sauberes Fundament. Ohne das wird nichts gefunden, egal wie gut die Texte sind.
Inhalte müssen echte Fragen beantworten. Nicht Inhalte um der Inhalte willen – sondern Antworten auf das, was deine Wunschkundin wirklich sucht.
Struktur schlägt Masse. Zwölf sauber aufgebaute Seiten sind wertvoller als dreißig beliebige Artikel.
Und Verlinkung ist kein technisches Detail. Sie ist das, was aus einzelnen Seiten ein System macht.
Was als nächstes kommt
In den nächsten Tagen werde ich das interne Verlinkungssystem aufbauen. Dann kommen die nächsten Inhalte – gezielt auf die Fragen ausgerichtet, die ich bei meiner Zielgruppe immer wieder höre.
Und ich werde weiter dokumentieren. Offen. Ehrlich. So wie bisher.
Wenn du dabei bleiben möchtest, schau regelmäßig auf kexdesign.com/serponado vorbei.
Oder melde dich direkt – wenn du wissen möchtest, wie deine eigene Website aufgestellt ist und was dein nächster konkreter Schritt wäre.
Kornelia Exner · kexDESIGN · Websites als System · Florstadt, Wetterau
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