„KI brauchst du.“ „Sichtbarkeit geht damit ganz einfach.“ „Mit unserem Tool garantieren wir dir 10.000 Euro Umsatz.“ „Wir automatisieren SEO.“ „Google optimiert deine Seite ganz von alleine.“
Diese Versprechen landen täglich in meinem Postfach, in meinem LinkedIn-Feed, in meinen Benachrichtigungen. Jeden Tag. Immer lauter. Immer größer.
Und ich verstehe, warum das funktioniert. Weil wir alle wenig Zeit haben. Weil wir alle wollen, dass es einfacher wird. Weil die Vorstellung, dass irgendjemand oder irgendetwas das für uns übernimmt, verlockend ist.
Aber hier ist die Wahrheit, die ich nach über 25 Jahren in diesem Bereich kenne: SEO und Sichtbarkeit funktionieren nicht einfach von alleine. Nicht wirklich. Nicht nachhaltig. Denn das, was alle machen, gibt es schon. Was alle nutzen, sieht überall gleich aus. Der KI-Text, der automatisch generierte Beitrag, das Template-Ergebnis – das kennt Google bereits tausendfach.
Was es so nur einmal gibt, bist du. Deine Erfahrung, deine Sprache, dein Blickwinkel. Und genau das kann keine KI für dich erfinden.
Deshalb mache ich beim Serponado-Contest mit. Und deshalb dokumentiere ich es weiter.
Wo wir stehen – und woher wir kommen
An Tag 8 habe ich etwas gemacht, das ich selten tue: Ich habe offen gezeigt, wo ich stehe. Nicht die Erfolgsgeschichte, nicht das polierte Ergebnis – sondern den echten Stand. Mit allem, was gut lief. Und allem, was noch fehlte.
Was damals fehlte, war klar: Das interne Verlinkungssystem. Zwölf Seiten, technisch sauber, inhaltlich auf echte Fragen ausgerichtet – aber noch nicht als Netzwerk miteinander verbunden. Google sah Einzelartikel, kein Themencluster.
Das war meine angekündigte Aufgabe für die nächsten Tage.
Hier ist der Stand jetzt, an Tag 15: Sie ist erledigt.
Warum das wichtig ist: Eine Website ohne interne Verlinkung ist wie ein Buch ohne Inhaltsverzeichnis. Die Kapitel sind da – aber niemand weiß, wie sie zusammenhängen und wo es weitergeht. Google nicht und auch andere Suchmaschinen nicht. Erst wenn Seiten aufeinander verweisen, entsteht etwas das ein Thema beleuchtet. Erst dann erzeugt ein Thema Autorität. Und erst dann wird Google es als Referenz in Suchergebnissen anbieten – das gilt im übrigen auch für die SEO-Suchergebnisse.
Was zwischen Tag 8 und Tag 15 passiert ist
Drei weitere Seiten sind dazugekommen (Diese Seite und folgende zwei Seiten: Was Frauen aus dem Serponado Contest für ihre Online-Sichtbarkeit lernen können und Welche Webdesign-Services sind ideal für kleine Unternehmenswebsites?) – alle gezielt auf Fragen ausgerichtet, die ich bei meiner Zielgruppe immer wieder höre. Nicht Inhalte um der Inhalte willen. Sondern Antworten, die gesucht werden.
Und dann das Wichtigste: Alle 15 Seiten sind jetzt miteinander verknüpft. Nicht zufällig. Nicht durch automatische Weiterlesen-Links. Sondern redaktionell – jede Seite verweist dort auf eine andere, wo es inhaltlich sinnvoll ist, wo eine Leserin natürlich weiterlesen würde.
Das klingt nach einer kleinen Maßnahme. Ist es aber nicht. Das ist redaktionelle Arbeit, die sich Suchmaschinen wünschen um Inhalte zu erkennen.
Interne Verlinkung ist das, was aus einzelnen Seiten ein System macht. Google liest nicht eine Seite und entscheidet dann über ein Ranking. Google und andere Suchmaschinen lesen ein Netzwerk oder deine Themen-Wolke. Sie verstehen: Diese Seiten gehören zusammen. Diese Autorin hat Substanz zu diesem Thema. Und genau das – dieser Zusammenhang – ist das Signal, das Autorität aufbaut.
Bei meinen Kundinnen erkläre ich das immer wieder. Jetzt habe ich es in Echtzeit vorgemacht, damit du davon lernen und es nachmachen kannst
Was wirklich funktioniert hat – und was ich jetzt anders sehe
An Tag 8 habe ich drei Dinge als Stärken benannt: klare Positionierung, echte Fragen beantworten, Offenheit.
Das stimmt noch. Aber 15 Tage geben einem mehr Abstand. Und mit Abstand sehe ich etwas, das ich damals noch nicht so klar formuliert hätte.
Der größte Hebel war nicht der Content. Der größte Hebel war die Konsequenz.
Nicht die eine perfekte Seite. Nicht der eine viral gegangene Artikel. Sondern: Jeden Tag etwas weitergebaut. Neben laufenden Kundenprojekten, neben Strategieberatungen, neben allem anderen. Ohne Team, ohne Agentur im Rücken, ohne Budget für Linkbuilding.
Genau das ist die Situation, die meine Kundinnen kennen. Und genau deshalb ist dieser Contest kein Experiment in einem Labor – sondern ein Beispiel aus dem echten Alltag.
Was SEO und GEO wirklich bedeuten – eine ehrliche Einschätzung nach 15 Tagen
GEO steht für Generative Engine Optimization – also Sichtbarkeit nicht nur bei Google, sondern auch in KI-Antworten wie ChatGPT oder dem KI-Modus von Google. Das ist kein Hype. Das ist die Richtung, in die sich Suchverhalten entwickelt.
Und hier liegt der Kern dessen, was dieser Contest zeigt:
Wer in KI-Antworten auftaucht, taucht nicht dort auf, weil er das richtige Tool benutzt hat. Er taucht dort auf, weil er klare, strukturierte, vertrauenswürdige Inhalte hat – die echte Fragen beantworten, die mit einer erkennbaren Stimme geschrieben sind, und die miteinander vernetzt sind.
Das ist dasselbe, was gutes SEO seit Jahren braucht. Du siehst: Die Oberfläche ändert sich. Das Fundament bleibt.
Was das für dich bedeutet – wenn du gerade selbst stehst, wo ich vor 15 Tagen stand
Du hast wahrscheinlich auch nicht jeden Tag Zeit für deine Website. Du machst das auch neben deinem eigentlichen Geschäft. Du weißt auch, dass du sichtbarer sein müsstest – aber irgendwie kommt immer etwas dazwischen.
Das kenne ich. Das ist nicht Faulheit. Das ist Alltag.
Aber hier ist, was diese 15 Tage gezeigt haben:
Du brauchst keine perfekte Website. Du brauchst eine strukturierte Website, die wächst. Eine, die technisch sauber ist. Eine, die echte Fragen beantwortet. Eine, deren Seiten miteinander verbunden sind, sodass Google ein Thema erkennt – und nicht nur einzelne Artikel.
Und du brauchst jemanden, der das mit dir aufbaut. Schritt für Schritt. Im echten Alltag. Nicht in der Theorie.
Genau dafür bin ich da.
Wie es weitergeht
Der Contest endet am 30. Juni. Was danach bleibt, sind diese Seiten, die echte Fragen beantworten. Ein Themennetzwerk, das wächst. Und eine Dokumentation, die zeigt: So entsteht Sichtbarkeit wirklich.
Nicht durch Tools. Nicht durch Automatisierung. Sondern durch Strategie, Konsequenz und den Mut, anzufangen – auch wenn man nicht weiß, wie es endet.
Die komplette Serponado-Dokumentation findest du unter kexdesign.com/serponado.
Ich bin Kornelia Exner · kexDESIGN · Florstadt, Wetterau Webdesignerin und SEO-Mentorin · Websites als System
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